St. Johannes der Täufer 120-jähriges Kirchweihjubiläum – Ein Blick in die Geschichte der Gemeinde
Datum:
Veranstaltungsort: Burg
Veranstaltungsstätte: Gemeindebegegnungszentrum (GBZ)
Adresse: Blumenthaler Str. 3, Burg
St. Johannes der Täufer feiert 120-jähriges Kirchweihjubiläum – Ein Blick in die Geschichte der Gemeinde
Die katholische Kirche St. Johannes der Täufer wird in diesem Jahr 120 Jahre alt. Die Gemeinde selbst kann – trotz der Reformation – auf eine rund 100 Jahre längere Geschichte zurückblicken. Die Fertigstellung der neugotischen Kirche in den Jahren 1904 bis 1906 ist Anlass, die Entwicklung der Gemeinde neu in den Blick zu nehmen, um sich ihrer Wurzeln bewusst zu werden und die Gegenwart hoffnungsvoll zu gestalten.
Ein Blick in die Geschichte einer Kirchengemeinde ist weit mehr als nostalgisches Zurückschauen. Er zeigt, woher die Gemeinde kommt, was sie geprägt hat und welche Erfahrungen ihr Fundament bilden. Die historischen Spuren machen sichtbar, wie Menschen vor uns geglaubt, gefeiert, gestritten, gehofft und gestaltet haben. Sie erklären, warum die Gemeinde heute so ist, wie sie ist – mit ihren Traditionen, Stärken und Eigenheiten.
Auch für die Zukunft bietet die Geschichte wertvolle Orientierung. Vergangene Herausforderungen, Aufbrüche und Veränderungen helfen, heutige Fragen besser einzuordnen. Was hat früher getragen? Was hat sich bewährt – und was nicht? Die Erfahrungen früherer Generationen sind ein Schatz, der Entscheidungen in der Gegenwart unterstützt.
Zugleich stärkt der Blick zurück die Dankbarkeit und Verbundenheit. Wer die Geschichte kennt, erkennt die vielen Menschen, die mit ihrem Engagement die Gemeinde aufgebaut und durch schwierige Zeiten getragen haben. So entsteht ein Gefühl der Kontinuität: Wir stehen in einer langen Reihe von Menschen, die ihren Glauben lebendig gehalten haben.
Der Referent Dr. Torsten W. Müller des Jubiläumsvortrags zeichnet die Entwicklung der katholischen Gemeinde im Kontext gesellschaftlicher und kirchlicher Veränderungen nach und richtet dabei einen besonderen Fokus auf die Herausforderungen während der beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts.
Referent: Dr. Torsten W. Müller (*1982 Eichsfeld, Thüringen), kath. Theologe, Kirchenhistoriker, Leiter Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum
Termin: Mittwoch, 03.06.2026 um 19.30 Uhr
Ort: Gemeindebegegnungszentrum (GBZ) (Blumenthaler Str. 3, 39288 Burg)
Titel des Vortrages: „Glaube in Bewegung. Zur Geschichte der katholischen Kirchengemeinde in Burg“
Eintritt frei, Spenden willkommen, keine Anmeldung erforderlich
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Kolpingsfamilie Burg mit der Katholischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt im Rahmen des Projekts „Jerichower Impulse – miteinander gestalten“.
Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ sowie durch das Land Sachsen-Anhalt. Kooperationspartner ist die Kolpingsfamilie in Burg.
