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Berliner Torturm

Wehr- und Wachturm der Stadt

Der Turm aus dem 14. Jahrhundert ist Teil der 2. Burger Stadtbefestigung, die ihre Feuertaufe 1629 im 30-jährigen Krieg bestand und der Stadt Burg den Titel: „...einer wohl fein verwahrten Stadt“ einbrachte. Während des 30-jährigen Krieges lieferten sich die Stadt Burg und schwedische Truppen in der Zeit von 1626-1644 heftige Kämpfe am dreigeschossigen Berliner Torturm. Er ist mit dem Hexenturm und dem Freiheitsturm einer von ehemals 30 Wehr- und Wachtürmen entlang der Stadtmauer.

Das Verlies im Erdgeschoss diente einst als Gefängnis. Der Mittelteil diente mit seinen Schießscharten der Verteidigung und zum Aufenthalt des Gefängniswärtners. Das Obergeschoss beherbergte einen an Sakralbauten erinnernden Rückzugsraum mit Kamin für die Wachen der Stadtmauer. Der offene Kamin sorgt noch heute für Wärme, wenn Adventslesungen vom Heimatverein Burg und Umgebung e.V. bei Kerzenschein und Glühwein stattfinden. Seit 2001 sind hier auch Eheschließungen möglich.

Die Aussichtsplattform bietet ein stimmungsvolles Panorama über Burg und die Elbniederungen.

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Adresse: Berliner Straße, 39288 Burg