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Stadtbibliothek Brigitte Reimann

Tuchfabrik, Schulgebäude und Wohnung im ältesten Gebäude der Stadt

Das Haus in der Berliner Straße Nummer 38 ist das nachweislich älteste Gebäude der Stadt Burg. 1589 wurde es erstmals urkundlich erwähnt, jedoch wird vermutet, dass es noch viel älter ist.

Im 19. Jh. diente das Haus als Tuchfabrik, in welchem es 1808 einen gewaltigen Tuchmacheraufstand gab. 1835 wurde das Haus zum Schulgebäude und diente als Wohnung für Lehrer. Als die katholische Gemeinde das Grundstück erwarb, wurde die darauf vorhandene Scheune ab 1839 bis zur Einweihung der Kirche Sankt Johannis Baptist im Jahr 1906 als Notkirche genutzt und Pfarrer zogen in das Haus.

am 10. November 2007 wurde das Haus nach umfangreichen Sanierungsarbeiten der Öffentlichkeit übergeben. Heute befindet sich hinter der schmucken Fachwerkfassade die Stadtbibliothek „Brigitte Reimann“. Sie ist nach der Schriftstellerin Brigitte Reimann (u.a. Buch „Franziska Linkerhand“) benannt.

Besonderheiten der Bildungseinrichtung mit musealem Charakter sind: Eine „Schwarze Küche“, eine einzigartige Exlibris-Ausstellung des Burger Grafiker und Kupferstechers Gerhard Wilhelm August Stauf sowie viele Bücher von und über die Burger Schriftstellerin Brigitte Reimann. Zahlreiche Lesungen, Führungen, Projekte und andere Informationsveranstaltungen für jedes Alter finden hier statt. Seit 2008 ist die Burger Autorenrunde ebenso ein fester Bestandteil des Hauses.

MEHR INFORMATIONEN

Adresse: Stadtbibliothek "Brigitte Reimann", Berliner Straße 38, 39288 Burg
Internet: www.stadt-burg.de
Telefon: 03921 - 2331
Öffnungszeiten: Mo., Di. und Do. 9:00-18:00 Uhr, Mi. geschlossen, Fr. 9:00-15:00 Uhr, Sa. 9:00-12:00 Uhr, So. geschlossen